Michael Puls

Fileserver mit Arch Linux, die Hardware

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Ein Fileserver soll entstehen. Arch Linux ist dafür sehr geeignet. Die folgende Anleitung ist hoffentlich eine, wer damit nicht klar kommt, darf sich melden, dann versuche ich eine Verbesserung. Mir sind so viele Dinge an Computern sowas von egal, aber manche Sachen will ich trotzdem haben, dann tüftel ich solange herum und verballere sinnlos Zeit, bis der Kram funktioniert.

Ich lese eigentlich keine man-pages, weil die immer sooo langsam geschrieben sind, die fangen üblicherweise bei Adam und Eva an und erklären Dateiformate und was weiß ich. Ich finde es frustrierend. Eine Anleitung muß in drei Schritten, wenn möglich, zu einem narrensicheren Ergebnis führen, danach können die Feinheiten folgen, danach lese ich gern etwas über die Grundlagen, aber vorher will ich in 5 Minuten ein Ergebnis haben, sonst platze ich.

Arch Linux gibt es z.B. hier: http://www.archlinux.org/ Im August 2006 ist die Version 0.7.2 aktuell.

Zwei Dinge sind nötig, ein PC mit Intel- oder AMD-Prozessor und eine Installations-CD mit ArchLinux.

Man muß schon wissen wie ein Image auf eine CD gebrannt wird...

Ich nehme einen K7SOM+ mit einem Duron mit etwa 1 GHz und mit 256 MB RAM.

Eingebaut sind zwei Festplatten mit 80 GB, beide am ersten IDE-Busanschluß. Auf einer Platte befindet sich das System und ein Datenbereich, die andere hat zwei gleich große Partitionen nur für Daten. In der Grundinstallation war aber nur eine Platte drin, möglicherweise ist das einfacher, müßte ausprobiert werden. Es läßt sich aber jederzeit eine Platte dazu einbauen, egal wann und wie groß, sofern die Hardware damit kein Problem hat.

Kluge Leute meinen, es würde die Geschwindigkeit des Servers beinträchtigen, wenn nicht jede Platte einen eigenen Busanschluß bekommt. Das kann schon sein, ich habe das nicht gemessen, es ist mir egal. Der Server ist aber auch nur mit einem Netzwerkkabel und auch nur mit 100 MBit/s angeschlossen, das ist vermutlich auch nicht optimal. Aber der Server funktioniert und man kann herrlich damit herumspielen, dabei ist er kostenlos und robust.

Hier geht es los:

Der Computer wird im BIOS weitestgehend in die Grundeinstellung versetzt, USB muß offenbar aktiv bleiben, obwohl ich das nicht nutzen wollte, aber mit deaktiviertem USB brauchte die Maschine ewig lange zum Hochfahren.

Die Onboard-Soundkarte ist deaktiviert, der Midiport und der Gameport sind deaktiviert.

Onboard Netzwerk ist natürlich aktiv, sonst braucht man das nicht Fileserver nennen. Auf die Tastatur und auf den Bildschirm kann man ab einer bestimmten Phase verzichten, für die Grundinstallation ist aber beides erforderlich.

Eine Maus ist überflüssig. Der Grafikspeicher der Onboard-Grafikkarte muß auch ohne Bildschirm wenigstens auf das Minimum eingestellt sein, sonst geht nicht einmal mehr die BIOS-Einstellung, ich habe 8 MB eingestellt.

Für die Grundinstallation muß der PC von CD starten können, im BIOS entsprechend einstellen, die FTP-Installation mit Startdiskette habe ich nicht durchgeführt, dazu kann ich nichts beitragen.

Diese Beschreibung ist deshalb so ausführlich, weil nur eine ordentlich eingerichtete Hardware einen störungsfreien Betrieb der späteren Software ermöglicht.

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18.09.2006