Michael Puls

Miele Waschmaschine Novotronic W916 ist defekt, die Pumpe leckt

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Es ist wieder November und die Waschmaschine streikt. Diesmal leckt Wasser aus dem Gehäuse. Die Waschmaschine ist von 1991 und seitdem im ständigen Einsatz, da darf die das. Im letzten Jahr hatte ich das öffnen des Gehäuses gelernt, das konnte ich wieder gut gebrauchen.

Wie immer in diesen Fällen weise ich auf die wirklich vorhandene Lebensgefahr hin, die bei Arbeiten an elektrischen Geräten vorhanden sein kann. Diese Arbeiten dürfen nur von damit vertrauten Personen durchgeführt werden. Nicht fachgerecht durchgeführte Arbeiten an elektrischen Geräten können diese in einen nicht sicheren Zustand versetzen und dazu führen, daß sie auch im geschlossenen Zustand lebensgefährlich sein können.

Die nachfolgende Beschreibung ist nur ein Erfahrungsbericht und keine narrensichere Reparaturanleitung.

Blick auf die ge�ffnete Waschmaschine

Hinter dem runden Deckel, links im Bild, befindet sich das Flusensieb und dahinter die Ablaufpumpe. Nachdem die Waschmaschine auf die übliche Weise mit Wasser gefüllt wurde, obwohl geöffnet, mit dem Starten eines Waschprogramms, konnte das Innere auf leckende Stellen untersucht werden.

Selbstverständlich wurde zur Durchsicht des Innenlebens der Waschmaschine wieder der Stecker aus der Steckdose gezogen.

Es gibt einige Gummiteile die wasserführend sind, in diesem Fall tropfte es ziemlich genau hinter dem runden Deckel.

Es handelt sich dabei um das Ende der Ablaufpumpe, meiner Ansicht nach ist jetzt nach den vielen Jahren und Betriebsstunden die Wellendichtung der Ablaufpumpe verschlissen und läßt daher Wasser durch.

Gummiteil verdeckt Ablaufpumpe

Die Ablaufpumpe befindet sich links von diesem dicken Gummiteil. Das grüne Kabel oberhalb der blauen Federklammer läßt sich mitsamt dem hellen Bauteil darunter abziehen. Das helle Bauteil soll eigentlich an der Pumpe verbleiben, der Stecker ist der dunkle Klotz am Ende des Kabels, die neue Pumpe hat mir das gezeigt, also, keine Panik, wenn ein Ersatzteil auf den ersten Blick nicht die richtigen Anschlußkontakte zu haben scheint.

Sicherung der Ablaufpumpe durch roten Schieber

Im Bild ist ein rotes Bauteil zu sehen, das ist eine verschiebbare Sicherung für die Ablaufpumpe, diese Sicherung nach vorn verschieben, in Richtung auf die Vorderseite der Waschmaschine, es sind nur ca. 5 mm Schiebeweg.

Danach kann der vorher durch die Sicherung gesicherte Befestigungsring, von vorn gesehen, nach links gedreht werden und die Pumpe ist im Prinzip frei. Die Pumpe dürfte aber, wie in diesem Fall, noch ziemlich fest mit ihrer Dichtung im Flusensiebgehäuse verklebt sein. Diese Verklebung kann mit sanfter Gewalt überwunden werden, vom Inneren des Flusensiebgehäuses mit einem stumpfen Holzstab oder Hammerstiel drücken, von der Außenseite ruckeln und ziehen und die Pumpe löst sich.

Die ausgebaute Pumpe liegt auf der Waschmaschine

Die Schadstelle befindet sich hinter dem Flügelrad der Pumpe. Dort befindet sich eine Wellendichtung, welche die sich drehende Pumpenradwelle gegen das wasserführende Pumpengehäuse abdichtet. Es ist unausweichlich, daß dieses Bauteil irgendwann nachgibt und Wasser durchläßt.

Es gibt einen Reparatursatz der eine neue Dichtung enthält, das kann man sich schenken, die Pumpenwelle ist nach einigen Jahren schlichtweg zu dünn geworden, die Pumpe muß komplett erneuert werden.

Dieser Tage (März 2010) war die Ablaufpumpe wieder undicht, die vorherige Pumpe wurde im November 2003 eingebaut, die Waschmaschine selbst ist vom Dezember 1991. Die erste Ersatzpumpe hat also etwas mehr als 6 Jahre gehalten. Vermutlich muß sie alle 5 Jahre erneuert werden.

Die Pumpe wurde von www.ersatzteil-land.de bezogen.

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21.11.2003-20.06.2010